Werner Schmidt - Microelectronik für das Ohr - Lutherstadt Wittenberg

Meine neuen Möglichkeiten für eine erfolgreiche Tinnitus-Therapie


In den zurückliegenden Jahren hat man mit Hilfe von "Tinnitus- Masker" versucht, den Ton des Tinnitus mit einem elektronisch erzeugten Ton aus dem "Masker" beim betroffenen Patienten zu überlagern. Dieser Ton mußte die gleiche Frequenz besitzen. Theoretischer Grundgedanke (Wellenlehre) dabei war: Bei gleichen Frequenzen, die somit auch immer die gleiche Wellenlänge haben, drücken sich die Amplituden bei einer gegenphasigen Überlagerung auf Null.
Dabei sollte nun im Idealfall der Tinnitus nicht mehr vom Patienten wahrnehmbar sein. Da sich aber der Tinnitus in verschiedenen Parametern mehr oder weniger ständig ändert, führte dieser Ansatz - auch nach meinen langjährigen persönlichen Erfahrungen - nicht zum gewünschten Erfolg.

Beim Studium der Unterlagen für den neu entwickelten "Noiser" der Firma Oticon aus Dänemark erkannte ich schnell den völlig neuen Grundgedanken, das daraus entwickelte Wirkungsprinzip und den damit verbundenen neuen Therapie- Ansatz. Dies zusammen erscheint mir logisch und in sich schlüssig. Nun freue ich mich, dass mir zukünftig diese Möglichkeit für meine weitere berufliche Tätigkeit gegeben ist und dass sich vor allen Dingen Linderungen für betroffene Tinnitus- Patienten ergeben können! Deshalb habe ich danach sofort beschlossen, mich mit dieser neuen Möglichkeit intensiv zu beschäftigen.

 

Inzwischen kann ich erfolgreich abgeschlossene Fälle nachweisen!

Hier, so möchte ich es kurz beschreiben, wird ein breitbandiger "Klang um den Tinnitus gespült" und der Tinnitus muss aber trotzdem vom Patienten gerade noch wahrnehmbar sein. Subjektiv wird dieser dann nicht mehr als belastend oder sogar als "bedrohlich" wahrgenommen. Somit soll erreicht werden, dass sich der Patient nicht mehr so stark oder gar nicht mehr auf den Tinnitus konzentriert und damit die psychische Belastung genommen oder wenigstens gemildert wird.

Viele Menschen mit Tinnitus und gleichzeitigem Hörverlust (Schwerhörigkeit) profitieren sogar mit entsprechenden Hörgeräten. Je besser man hört, desto weniger wird der Tinnitus wahrgenommen. Das Gehirn hat dann mehr Informationen zu verarbeiten. Die Ohrgeräusche werden abgelenkt und viel weniger wahrgenommen.

Auf Grundlage einer "Ohrenärztlichen Verordnung" vom HNO- Arzt können wir gemeinsam beginnen. Voraussetzung aber für den erhofften Erfolg ist ganz sicher auch eine aktive und bewusste Mitarbeit des Patienten. Von mir eine ausführliche audiometrische Messung der individuellen audiologischen Ausgangssituation, eine optimale Programmierung des "Noisers" oder der Hörgeräte und ganz sicher auch eine gute Nachbetreuung.

Werner Schmidt   •   Glöcknerstraße 8   •   06886 Lutherstadt Wittenberg